Erwachsene

Erwachsenenbildung




Die Katholische Erwachsenenbildung ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Aktivitäten beider Kirchengemeinden.
Unsere Programme, die wir z.T. auch mit anderen Bildungsträgern gestalten, richten sich an alle Menschen, unabhängig von ihrem Glaubensbekenntnis oder ihrer Weltanschauung. Wir sind so auch in der örtlichen, politischen Gemeinde fest verankert. In Vorträgen, Gesprächen und Exkursionen greifen wir aktuelle Themen mit christlichem und/oder sozialem Hintergrund auf, welche die Menschen bewegen. In Bibelseminaren und Bibelprojekten versuchen wir, dem Wort Gottes auf die Spur zu kommen. Auf ein ökumenisches Miteinander in unserer Gemeinde legen wir nicht nur bei unseren Veranstaltungen großen Wert.



Mitglieder



Der Ausschuss arbeitet im Auftrag beider Gemeinden. Er besteht aus folgenden Mitgliedern:

 St. Peter und Paul:

Annegret Müller, Vorsitzende
Hilda Frech
Adelheid Hahn, Dr.

St. Raphael:

Hans Peter Beermünder
Monika Gellner-Lorenz
Birgit Mayer-Korell, Dr.
Monika Rueß

 



Termine


Halbjahresprogramm

„Kirchenräume - Glaubensräume“

Religion lernen wir dort, wo sie praktiziert wird, im diakonischen Handeln, beim Pilgern, vor allem aber in Kirchengebäuden. Dort feiern Christen ihre Gottesdienste, hier drücken sie ihren Glauben aus. Kirchenräume sind seit alters her Glaubensräume. An ihnen lassen sich konfessionelle Unterschiede erkennen, sie sind Zeugen von Glaubensvorstellungen in der Geschichte und Gegenwart.

Die Kirchenräume sind von ihrem Ursprung bis zur Gegenwart einem großen Wandel unterworfen. An drei Abenden spannen wir den Bogen von den Anfängen der Hauskirchen bis zu den Kirchenbauten der Moderne. Zusätzlich bieten wir eine Führung durch die Stadtkirche St. Dionys und Frauenkirche in Esslingen an (s.u.).


01-Termine-September-2019-Februar-2020.pdf




Vorschau


Beginn jeweils 20:00 Uhr, im Kath. Gemeindehaus Echterdingen, Bonländer Str. 35

Montag, 14. Oktober 2019
Von der Hauskirche zu Klosterzellen und Kaiserdomen
Christoph Schmitt, Institut für Fort- und Weiterbildung, Rottenburg

Die Kirchbaugeschichte beginnt nicht erst mit der Stilepoche der Romanik. Sie ist ein Ringen zwischen den ersten Hauskirchen und der Entwicklung von Klosterbauten und Kaiserdomen. Geistesgeschichtliche Zusammenhänge sind es, die von der Hauskirche zu einer Architektur führen, die den repräsentativen und staatstragenden Charakter der Kirche ab dem römischen Reich ausdrückt. Die Romanik verdient als Weiterentwicklung des frühmittelalterlichen Bauens und Ausprägung eines Stils besondere Beachtung. Hier kommen Herrscherrepräsentanz (Kaiserdome; Bischofskirchen) und der Ausdruck einer Lebensordnung / Weltordnung im Wechselspiel von Klosterreform und Architektur zum Ausdruck. Ein ausdrucksstarkes Merkmal des Geistes der Romanik ist die Symbolwelt der romanischen Bauplastik.

Montag, 21. Oktober 2019
Entstehung und theologische Leitgedanken der Gotik
Dr. Emanuel Gebauer, Leiter der keb im Landkreis Esslingen

Anders als die langsam gewachsenen Epochen zuvor erscheint die Gotik wie in die Geschichte hinein geplatzt: Sie gilt als Schöpfung einiger weniger namhafter Personen, beim Anblick der Kathedralen überwiegt der Eindruck eines geistigen "Programms". Binnen weniger Jahre breitete sich die Idee der gotischen Kathedrale als ein erster "internationaler Stil" über die gesamte lateinische Welt Europas aus. Der Abend geht mit Lichtbildern auf die theologischen Leitgedanken von Abt Suger in Saint Denis und der hochmittelalterlichen Lichtmystik ein, zeigt die Charakteristika gotischer Architektur auch als Ergebnis einer Begegnung der Kulturen des Orients und Okzidents und führt zu den kulturlandschaftlich besonderen Ausformungen wie etwa in England, Spanien und Italien sowie in der norddeutschen Backsteingotik.

Montag, 11. November 2019
Moderner und postmoderner Kirchenbau

Christoph Schmitt, Institut für Fort- und Weiterbildung, Rottenburg

Das 20. Jahrhundert baut Kirchen, deren Konzept sich vom Historismus löst und die neuen Baustoffe (Stahl-Beton, Glas) und Konstruktionstechniken entdeckt. Sie schafft dabei einer neuen Ästhetik Raum und nimmt auch Maximen des Bauhauses auf (z. B. „Licht-Luft-Öffnung“). Einen besonderen Akzent in der Gestaltung gewinnen das Gemeindeverständnis und das Verständnis der Liturgie. Vertreter des modernen Kirchenbaus sind Bartning, Schwarz, Böhm, Le Corbusier. Ein Ausblick in das 21. Jahrhundert zeigt den Kirchenbau vor neuen Herausforderungen. Sakralraum der Moderne und Postmoderne ist auch ein Blick in die Auseinandersetzung von Glauben und Kirche in einer profaneren Welt.

„Kirchenräume - Glaubensräume“
eine Führung durch die Stadtkirche St. Dionys und die Frauenkirche in Esslingen

Samstag, 9.11.2019, 11.00 Uhr
Dauer 2 ½ h
Treffpunkt Stadtinformation, Marktplatz 16, Esslingen
Unkostenbeitrag € 5,00/Person, werden Vorort eingesammelt

Die Gruppe ist auf 25 Personen begrenzt. Es wird daher gebeten, dass sich die Interessenten ab dem 16.9. im Pfarrbüro in Leinfelden für die Führung anmelden. Da Esslingen gut mit der S-Bahn erreichbar ist, können die Teilnehmer selbsttätig zum Treffpunkt fahren.



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