Erwachsene

Erwachsenenbildung




Die Katholische Erwachsenenbildung ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Aktivitäten beider Kirchengemeinden.
Unsere Programme, die wir z.T. auch mit anderen Bildungsträgern gestalten, richten sich an alle Menschen, unabhängig von ihrem Glaubensbekenntnis oder ihrer Weltanschauung. Wir sind so auch in der örtlichen, politischen Gemeinde fest verankert. In Vorträgen, Gesprächen und Exkursionen greifen wir aktuelle Themen mit christlichem und/oder sozialem Hintergrund auf, welche die Menschen bewegen. In Bibelseminaren und Bibelprojekten versuchen wir, dem Wort Gottes auf die Spur zu kommen. Auf ein ökumenisches Miteinander in unserer Gemeinde legen wir nicht nur bei unseren Veranstaltungen großen Wert.



Mitglieder



Der Ausschuss arbeitet im Auftrag beider Gemeinden. Er besteht aus folgenden Mitgliedern:

 St. Peter und Paul:

Annegret Müller, Vorsitzende
Hilda Frech
Adelheid Hahn, Dr.

St. Raphael:

Hans Peter Beermünder
Monika Gellner-Lorenz
Birgit Mayer-Korell, Dr.
Monika Rueß

 



Termine


Von Maria von Magdala bis Maria 2.0
Was wollen Frauen von und in der Kirche?

Die Initiative 2.0 steht heute unverändert für den Aufbruch der Frauen in der Kirche!

Weg von der „Maria 1.0“ als dem Idealbild der schweigenden und dienenden Frau - hin zur absoluten Gleichberechtigung der Frau in der Kirche. Doch nur schweigsame Dienerinnen waren die Frauen nie - Widerstand gab es immer! Wir beleuchten den Widerstand christlicher Frauen über die Jahrtausende hinweg bis in die heutige Zeit.

Der letzte Vortrag betrachtet die „mütterliche“ Seite Gottes.

Sämtliche Vorträge finden im Gemeindehaus der Kath. Kirche St. Peter und Paul, Leinfelden im Fichtenweg 14  statt.

Sollte die Coronalage größere Sitzabstände erfordern, so kann in die daneben gelegene Kirche ausgewichen werden.


Montag, 25.10.2021, 20:00

Mut zum Widerstand -
Was uns die Erinnerung an biblische Frauen(gruppen) lehren kann

Die Kirche scheint eine klerikale Männerkirche zu sein - die Bibel ein patriarchales Buch? Und doch, da sind sie – die Frauen, die Spuren ihrer Kämpfe und Erfolge. Wir nutzen diesen Abend, um uns von kraftvollen Geschichten von Frauen aus dem Alten und dem Neuen Testament überraschen und inspirieren zu lassen: So rahmen zwei Frauengeschichten die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten. Spannend ist dabei: die Frauen handeln im Kollektiv - zusammen mit anderen Frauen! Ebenso hören wir im Neuen Testament von unbequemen und wenig bekannten Frauen(gruppen):  die Prophetinnen in Korinth, die Frauen in der Grußliste des Römerbriefes, die starken Witwengemeinschaften in den frühen christlichen Gemeinden. Das Magnificat der Maria, der Mutter Jesu, entdecken wir als prophetisch - widerständigen Psalm, mit dem sie den befreienden Gott Israels in der Gemeinschaft der Frauen besingt.

Dipl. Theologin Barbara Janz-Spaeth, Referentin für Bibelpastoral und Biblische Bildung, Diözesanleiterin des Kath. Bibelwerks e.V.,

Lehrbeauftragte an der PH Schwäbisch Gmünd




Weitere Termine

Montag, 08.11.2021, 20:00
Die Mittelalterliche Frau als „Ritterin Christi“? – Die Rolle der Frau im Spätmittelalter

Dass Frauen im Mittelalter besonders in Bezug auf ihre Rolle in der Kirche eine eher untergeordnete Rolle spielen, lässt sich in vielen historischen Darstellungen, Filmen und Romanen finden. Aber stimmt das auch so? - Anhand von Beispielen aus der Region möchte ich die Rolle der Frau im Mittelalter im Dienst für die Kirche – sei es als Nonne, Mystikerin, Begine oder Äbtissin näher in den Blick nehmen. Dabei gilt es zu hinterfragen, welche Position eine Frau im Mittelalter in der Kirche im Vergleich zum Mann innehatte, welche Aufgaben sie im Dienst der Kirche ausführte und wie viele Handlungs- und Entscheidungsspielräume sie in ihrer Rolle als Frau auch im spirituellen Bereich erreichte. 

Dr. Stefanie Neidhardt, Universität Tübingen




Montag, 15.11.2021, 20:00

Dorothee Sölle - Mystik und Widerstand in Biografie und Theologie

Dorothee Sölle war hartnäckig in ihrem politischen Engagement für eine gerechte Welt. Christlicher Glaube war für sie nicht etwas, das tröstet und beruhigt, sondern etwas, das unruhig macht und zum Handeln aufruft. Mystik und Widerstand gehörten für sie zusammen. 
Sie sprach aus, was für viele zu hören unbequem war und machte Mut, sich für eine andere, eine bessere Realität einzusetzen. 
In diesem Vortrag geht es um ihre biografisch-theologische Entwicklung und ihr Verständnis von Mystik und Widerstand.
Bettina Hertel, Theologin und Psychologin, Geschäftsführerin der Evangelischen Senioren in Württemberg, hat mehrere Anthologien mit ihren Texten herausgegeben.




Montag, 7.3.2022, 20:00

Barmherzigkeit – die „weibliche“ Seite Gottes - Gott erfahren in weiblichen Aspekten der Bibel

Gibt es ein „Bauchgefühl“ Gottes? Wie verhält es sich mit den in biblischen Texten immer wieder auftauchenden mütterlichen Seiten Gottes? Die Bibel spricht nicht nur in männlichen Bildern und Vorstellungen von Gott: da ist die gebärende Frau, die stillende Mutter, die Bäckerin, die Frau Weisheit und vor allem die Ruach, die Geistkraft (nicht der Geist)... Und der Gottesname Jahwe wird gleichermaßen mit männlichen und weiblichen Begriffen ausgelegt. Hier scheint sich ein spannender und bewegender Zugang zu Gott aufzutun, der möglicherweise im Lauf der Jahrhunderte verloren gegangen ist. Sie sind herzlich eingeladen, Neues, erfrischendes zu entdecken!
Dipl.-Theol. Anneliese Hecht, Bibeltheologin, langjährige Tätigkeit beim Kath. Bibelwerk

Termine-September-2021-Marz-2022.pdf



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